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Joyeux Noel!

Autor: Hannah | Datum: 24 Dezember 2014, 10:17 | 0 Kommentare

Ndi na mi (Guten Morgen),

Hallo ihr Lieben,


es tut mir leid, dass ich so lange nichts gepostet habe, aber wie sich sicherlich einige denken können, verbringe ich nicht sehr viel Zeit im Internet und vor dem Computer. Ich genieße meine Zeit sehr und erlebe viel, sodass ich nicht zum Schreiben gekommen bin. Dafür möchte ich mich gerne entschuldigen. Des weiteren ist es aber auch so, dass sich mein Programm den Schulalltag betreffend kaum geändert hat und gleich geblieben ist. Ich unterrichte mittlerweile (als kleine Neuheit) fast alle Stunden (mit), was mir große Freude bereitet. Nachdem die letzte Woche die Woche der Compositions war, das heißt eine Woche lang in den Hauptfächern Klausuren, haben wir nun zwei Wochen Ferien. Diese fingen schon sehr schön an. Am Samstag haben wir eine große Wanderung raus aus Kpalimé in ein Nachbardorf und durch die Stadt gemacht. Am Sonntag waren wir wie jeden Sonntag in der Kirche und haben "Noel pour tous" gefeiert. Das war ein 4 1/2 stündiges Konzert, bei dem verschiedenste Musikgruppen und Chöre auftraten und ein extra einstudiertes Programm zeigten. Maren war mit bei Biblia Habobo dabei und ich habe bei Jeunes Femmes mitgesungen. Wir haben auf eine sehr moderne Art und Weise die Weihnachtsgeschichte "gespielt", in dem wir viele passende Lieder gesungen haben und dazu getanzt haben, was mir unglaublich viel Spaß gemacht hat. Nun bereiten wir Weihnachten vor und genießen die freie Zeit. Am 26.12. fahren Maren und ich dann nach Lomé für vermutlich eine Woche, um Silvester in der Hauptstadt zu feiern.


Ich wünsche allen schöne und gesegnte Weihnachten, ein paar ruhige und gemütliche Tage und dann natürlich ein tolles Silvesterfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015!!!


Ganz liebe Grüße
Hannah

 

Welcome back to school

Autor: Hannah | Datum: 24 Oktober 2014, 22:38 | 0 Kommentare

Fie na mi (Guten Abend zusammen),


nun komme ich dazu, mal wieder etwas zu schreiben. Auch meine Bilder konnte ich mittlerweile posten. Viel Spaß beim Anschauen!


Des Weiteren hat Maren einen neuen Artikel gepostet, für diejenigen, die es interessiert.


Und da die Schule nun schon seit vier Wochen in vollem Gange ist, schreibe ich nun noch ein wenig zu meiner Arbeit hier im Collège. Ich assistiere vor allem bei einer Lehrerin und auch einige Stunden bei einem Lehrer im Englischunterricht, wobei ich mittlerweile bei dem Lehrer alle Stunden entweder alleine oder mit ihm zusammen unterrichte und langsam auch bei der Lehrerin Unterricht gebe. Auch beim Kontrollieren von Tests und Klassenarbeiten bin ich mit eingebunden. Des Weiteren bin ich mit im Sportunterricht. Hier habe ich am Anfang vor allem noch zugeschaut, aber in der untersten Stufe (Sixième) gebe ich in den beiden Klassen Ballettunterricht mit der netten Unterstützung des Sportlehrers, der mir vor allem beim Erklären der Übungen hilft. Aber auch die Erwärmung in den anderen Klassen gehört mittlerweile zu meiner Aufgabe. Ansonsten bin ich auch einmal die Woche im Deutschunterricht. Wenn ich Freistunden habe, gehe ich regelmäßig mit in den für mich ausgesprochen interessanten Französischunterricht oder auch in andere Kurse wie Mathe, Science-Physique oder Philosophie. Insgesamt habe ich acht Englischkurse, vier Sportkurse und einen Deutschkurs. Am Nachmittag geben Maren und ich auch noch drei- bis viermal die Woche Deutsch- und Englischnachhilfe. Zu meiner großen Freude dürfen wir auch in den Basketballkursen am Nachmittag mitmachen, die mittwochs und samstags stattfinden. Ergänzend kommen noch die Chorproben der beiden Chöre, in denen ich mitsinge, hinzu. Ich fühle mich mit all meinen Aktivitäten sehr wohl und gut in den Schulalltag integriert. Darüber freue ich mich sehr. Somit bin ich auch sehr gespannt auf die nächsten Wochen und auf das, was ich erleben werde.


Liebe Grüße und za nenyo (Gute Nacht)

 

Der erste Monat

Autor: Hannah | Datum: 26 September 2014, 10:58 | 0 Kommentare

Hallo ihr Lieben,

nun schreibe ich meinen allerersten Blogeintrag. Da ich noch nie einen Blog gemacht habe und mich da erst einmal hineinfinden muss, werde ich sicherlich nicht allzu oft etwas posten. Aber ich gebe mein Bestes.

Nun erst einmal zu meiner Anfangszeit hier im westlichen Teil Afrikas:

Drei Mitfreiwillige und ich sind am 23.08.2014 in das Flugzeug gestiegen, dass uns vom europäischen Kontinent über London nach Accra (Hauptstadt Ghanas) brachte. Als wir in Accra waren, sind wir weiter mit dem Auto nach Ho und haben dort zu viert drei sehr schöne gemeinsame Wochen verbracht. Wir wurden in den Gottesdiensten vorgestellt, haben die Gemeindemitglieder kennengelernt, hatten Ewe-Sprachstunden, waren bei einem Youth-Camp in Toh-Kpalimé und Dzemeni, haben die Stadt erkundet, haben auf dem Markt auf Ewe einkaufen gelernt, wir sind auf einen der Ho umgebenden Berge gestiegen und und und. Unser Programm war sehr vielfältig und trotzdem für den Beginn angenehm entspannt, sodass wir uns problemlos einleben konnten.

Danach kamen meine Mitfreiwillige und ich zusammen nach Lomé für vier Tage, nachdem wir die Grenze zwischen Ghana und Togo in Aflao überquert hatten. In Lomé hatten wir das Glück von einem sehr netten Mann umsorgt zu werden, mit dem wir gekocht haben, die beiden Collèges Protestant besucht haben, zur Kirche gegangen sind und das örtliche Radio besucht haben. Desweiteren hatten wir das Glück, noch einmal ein paar Studenten aus Lomé zu treffen, die wir bei einem Umweltvortrag schon in Ho getroffen hatten, und mit ihnen die Stadt etwas mehr zu erkunden.

Nach dieser netten Zeit kamen wir dann weiter nach Kpalimé, an unseren Einsatzort. Hier leben wir uns nun schon seit fast zwei Wochen in unserer sehr schönen Wohnung ein, unternehmen viel mit den Lehrern des Collèges, gehen in die Kirche zum Gottedienst, singen im Chor, erledigen den normalen alltäglichen Aushalt usw. Am Montag beginnt dann die Schule und ich freue mich schon sehr, mit im Unterricht sein und am Schulleben hier teilhaben zu dürfen. Dafür hatten wir am Montag auch schon eine Lehrervollversammlung zum neuen Schuljahr, die uns erste Einblicke gab.

So, das soll es nun erst einmal für den Anfang gewesen sein.

Da ich nicht ganz so ausfürhlich geschrieben habe, empfehle ich es bei Interesse die Einträge auf Marens Blog zu lesen, denn sie ist meine liebe Mitfreiwillige, die sicherlich etwas mehr postet als ich.

Ansonsten habe ich mir vorgenommen, vor allem Fotos zu posten, denn immer wieder bekomme ich Mails mit der Frage nach Bildern.

Nkeke ame nenyo (einen schönen Tag) kple (und) Miadogo (Auf Wiedersehen/ bis bald)